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Archive for the ‘Methodik’ Category

Projektmanagement bei XING – SCRUM und KANBAN

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Traian Kaiser (Leiter Projektmanagement) und Mark Weber (Projektmanager und SCRUM Master) von XING haben anlässlich des SCRUM Day 2009 in Düsseldorf darüber referiert, welchen Projektmanagement Ansatz ihr Unternehmen verfolgt. Die Präsentation geht zwar inhaltlich nicht sehr tief, aber man bekommt doch einen groben Eindruck, wie Projekte bei XING ablaufen: nämlich amaXING agile. :-)

Gefunden habe ich die Präsentation übrigens auf dem sehr guten und informativen Projektmanagement Blog „Projekt-Log.de“ von Robert Wiechmann und Sven Röpstorff.

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Written by SH

17. Dezember 2009 at 22:41

Veröffentlicht in Methodik, Präsentation, Projektmanagement

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Wie steht es um das Projektmanagement in Unternehmen?

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Kürzlich habe ich spontan eine kleine Umfrage unter den Leser/innen dieses Blogs gestartet. Ich wollte wissen, wie Ihr den „Reifegrad“ des Projektmanagements in Euren Unternehmen einschätzt, herunter gebrochen auf einige wichtige Dimensionen, die ein funktionierendes Projektmanagement-System (im Sinne eines Managementsystems, nicht im Sinne eines IT-Systems) ausmachen.

Vorab: Die Befragung soll natürlich keine empirischen Gütekriterien erfüllen. Sie soll lediglich als Diskussionsgrundlage und Anregung dienen. Hier der aktuelle Zwischenstand (N=47):

Das Ergebnis überrascht mich nicht besonders. Es besteht bei den Rahmenbedingungen für professionelles und erfolgreiches PM weiterhin großes Optimierungspotenzial in den meisten Unternehmen.

Die Realität sieht vielfach so aus: Organisatorische Grundlagen (klare Rollendefinitionen, Verankerung von Projekten in der Gesamtorganisation…) sind kaum vorhanden, Methoden und Prozesse werden häufig entweder bürokratisch, wenig sinnvoll oder gar nicht eingesetzt, Schulungsmaßnahmen verfolgen kaum ein langfristig sinnvolles Qualifizierungskonzept, Tools und Softwarelösungen werden zwar eingesetzt, aber vielfach nicht mit dem gewünschten Erfolg.

Interessanterweise kommt die letzte Dimension, nämlich „Projektkultur & Ergebnisse“, in dieser Umfrage noch recht gut weg. Ein Teil meines persönlichen Erklärungsansatzes hierfür liegt darin, dass es die Mitarbeiter/innen sind, die mir besonderem Engagement und fachlicher Kompetenz die mangelhaften Rahmenbedingungen wettmachen.

Fazit: Projektmanagement ist als Arbeits- und Organisationsform zur fachübergreifenden, kooperativen Lösung komplexer, neuartiger Aufgabenstellungen in der Praxis unverzichtbar geworden. Trotzdem sind nach wie vor in vielen Unternehmen die Grundvoraussetzungen für unternehmerisches, selbstverantwortliches und effektives Projektmanagement nicht geschaffen. Die unvermeidbare Folge hiervon ist, dass Projekte immer noch viel zu häufig scheitern oder die definierten Termin-, Kosten- und Qualitätsziele nicht erreicht werden. Vielleicht ist der Veränderungsdruck für die Entscheidungsträger aber noch zu gering?

Written by SH

13. Dezember 2009 at 15:30

Blitzumfrage 17: PM Reifegrad

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Wenn ich mit meinen Kunden Reifegrad des Unternehmens in Bezug auf das Projektmanagement diskutiere und untersuche, verwende ich hierzu folgende Kategorien:

  • Organisation & Rollen: Sind die Rollen klar? Werden sie auch gelebt? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Linie und Projekt? Bestehen klare Strukturen für die effektive und effiziente Umsetzung von Projekten? etc.
  • Methoden & Prozesse: Sind die „Spielregeln“ für Projekte definiert (z.B. in Form eines PM Handbuchs / Standards)? Werden sie auch befolgt? Gehen die Projektmanager systematisch vor? Werden Methoden gezielt und sinnvoll angewendet? Sind für die häufigsten Projektarten standardisierte Projektprozesse definiert? etc.
  • Schulungen & Coaching: Gibt es einen Karrierepfad für Projektmanager? Gibt es ein systematisches Qualifizierungskonzept? Sind die Trainings und sonstigen Maßnahmen (Coaching…) effektiv? Sind die Projektleiter für ihre Aufgabe ausreichend qualifiziert? Verfügen auch die involvierten Führungskräfte über die nötigen Kompetenzen und das erforderliche Wissen? etc.
  • Tools & Multi-PM: Werde Projekte sinnvoll und gezielt IT-technisch unterstützt? Werden Projekte ausreichend dokumentiert? Werden wichtige Kennzahlen in Projekten regelmäßig erfasst, überwacht und analysiert? Besteht ein Überblick über alle laufenden Projekte und ihre Performance? etc.
  • Projektkultur & Ergebnisse: Werden Projekte mehrheitlich erfolgreich umgesetzt? Werden die Standards und „Spielregeln“ im Projektmanagement von den betroffenen Personen (freiwillig) eingehalten? Ist Projektmanagement eine wettbewerbsrelevante Kernkompetenz des Unternehmens? etc.

Nun würde mich interessierten: Wie bewertet Ihr spontan den Reifegrad Eures Unternehmens in den genannten Kategorien?

Written by SH

9. Dezember 2009 at 19:36

Systemtheorie und Agiles Projektmanagement – NOOP.NL

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Jurgen Apello betreibt mit NOOP.NL einen der europäischen Top-Blogs zu den Themen Projektmanagement und Softwareentwicklung. Inhaltlich nähert er sich den Themen aus Richtung der Systemtheorie, den agilen Vorgehensmodellen und den in allen Belangen notwendigen „Soft Skills“.

Zu seinen Hauptbeschäftigungen zählt es offensichtlich, bei internationalen Kongressen und Veranstaltungen Referate und Vorträge zu halten. Angesichts seines sehr fundierten Backgrounds ist es nicht verwunderlich, dass sich die Veranstalter offensichtlich um ihn reißen. Seinen aktuellen Input bei der „Agile Eastern Europe Conference“ in Kiew hat Jurgen dankenswerterweise online zugänglich gemacht: „So, Now You’re An Agilist, What’s Next?„. Dabei geht Jurgen auf Erfolgsfaktoren „agil geführter“ Projekte ein. Er leitet diese Faktoren aus systemtheoretischen und kybernetischen Erkenntnissen ab. Damit trifft er meines Erachtens EXAKT DEN ZEITGEIST – nach diesen Prinzipien muss ein zeitgemäßer PM Ansatz aufgebaut sein.

Die Folien zum Vortrag gibt’s in der Langfassung auch auf Slideshare.

Zugegebenermaßen muss man sich mit den Inhalten und Thesen des Vortrags länger als 5 Minuten auseinander setzen, um die Punkte zu erfassen. Ich finde jedoch, dass Jurgen damit einen wirklich großen Wurf gemacht hat. In diese Richtung muss sich das Projektmanagement weiter entwickeln.

Written by SH

7. Dezember 2009 at 13:32

PSP-Tool für MS Project

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WBSTool.net

Wie schon vor einigen Wochen berichtet bietet Dietmar Schoder aus Wien mit dem „WBSTool 1.1“ ein kostenloses Werkzeug zum Erstellen von Projektstrukturplänen an. Wie er mir gerade mitgeteilt hat, ist in der neuesten Version nun auch ein kombinierter Einsatz mit MS Project möglich.

Hat jemand von Euch das WBSTool im Einsatz? Gibt’s Erfahrungswerte?

Written by SH

19. November 2009 at 18:16

Veröffentlicht in Kostenlos, Methodik, Projektmanagement, Software

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Project Management 2.0 – What it could mean…

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Einige recht interessante Thesen und Aspekte, die ich größtenteils teile.

Wir müssen Projektmanagement in vielen Bereichen neu denken. Das heißt nicht, dass alle „traditionellen“ Ansätze obsolet geworden sind – im Gegenteil! Vielmehr müssen wir sie aber mit neuen Prinzipien, Vorgehensmodellen und Tools sinnvoll ergänzen und kombinieren.

Written by SH

18. November 2009 at 11:36

Effektive Strategien durch Business Modelling

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Der Wettbewerb wird in vielen Bereichen immer härter. Nichts wirklich Neues. Unternehmen müssen effizienter und schlanker produzieren, noch leistungsfähigere Produkte und Services anbieten und auch wesentlich effektiver und professioneller kommunizieren.

Eine wirklich spannende Frage in diesem Zusammenhang ist meines Erachtens, wie die Disziplin der „Strategischen Unternehmensplanung“ mit diesen neuen Rahmenbedingungen umgeht. Reicht es heutzutage, eine Markt- und Wettbewerbsanalyse durchzuführen, darauf aufbauend eine SWOT Betrachtung anzustellen, strategische Optionen zu formulieren und sich auf eine Strategie festzulegen?

Meine These: Diese relativ statischen Methoden und Vorgehensweisen des klassischen strategischen Managements sind in zunehmendem Maße zu statisch. Wir brauchen neue, ganzheitliche und vor allem innovationsfördernde Strategieansätze und Methoden.

Die Business Modelling Methode von Alex Osterwalder fällt in diese Kategorie (ich habe kürzlich schon darüber berichtet). Auf Wikipedia findet Ihr eine ausführliche Beschreibung. Ich bin aus mehrerlei Gründen ein Fan der Business Modelling Methoden:

  • Kundennutzen (value proposition) steht im Fokus.
  • Mit der Methode können Geschäftsmodelle hervorragend im Team kritisch und kontrovers diskutiert, durchdacht und weiter entwickelt werden. Das Vorgehen ist sehr systematisch.
  • Es fließen interne und externe Faktoren in die Betrachtung ein (ähnlich SWOT Analyse). Allerdings werden die Faktoren zusätzlich in ein logisches Gesamtsystem, in einen vernetzten Gesamtzusammenhang gebracht.
  • Wenn das Business Model (Geschäftsmodell) eines Unternehmens klar definiert ist, kann es die Kommunikation der Unternehmensstrategie nach innen und außen wesentlich erleichtern.
  • Business Modelling konzentriert ist eine „innovationsfördernde“ Methode, da es (richtig angewendet) dazu führt, Bestehendes grundlegend zu hinterfragen.

© Alex Osterwalder, 2006

Und hier noch eine 7-Minuten-Präsentation mit drei zentralen Punkten – wirklich gut.

Hier die „Langfassung“ einer aktuellen Präsentation (für die besonders Interessierten):

Und was hat das Ganze mit Projektmanagement zu tun? Sehr viel. Denn Innovation, Weiterentwicklung und Veränderung kann wesentlich durch effektives Projektmanagement organisiert und sicher gestellt: Produktentwicklungsprojekte, Organisationsprojekte, Personalentwicklungsprojekte oder auch IT Projekte. Entscheidend ist jedoch, dass Projekte auch tatsächlich „strategic aligned“ sind, sprich der Umsetzung des strategischen Geschäftsmodells dienen. Doch wie gut können Projekte sein, wenn Strategien unklar oder unverständlich sind?

 

Written by SH

15. November 2009 at 21:28