PROJEKTMANAGEMENT BLOG

Simplify your Projects!

The Future of Project Management

with 6 comments

Future of PM

Future of PM

Aus Zufall bin ich gerade auf eine neue Fansite bei Facebook gestoßen: „The Future of Project Management„. Die Seite basiert auf einer aktuellen PMI Publikation: „Project Management Circa 2025“ (Inhalt & Vorwort; für US$ 39,95 für PMI Members erhältlich). Auf gut 500 Seiten schreiben verschiedene Autoren über Entwicklungen und Trends, die im Projektmanagement in den nächsten Jahren von Bedeutung sein werden.

Ich konnte mich mit den Inhalten des Buchs noch nicht auseinander setzen, bei Josh Nankivel findet Ihr allerdings eine erste grobe Bewertung der Inhalte. Hier die Kurzbeschreibung von PMI:

For nearly 50 years, numerous books have addressed the management of projects— theory, processes and principles—across many industries, cultures, and environments. But little has been published about the future of project management. Project Management Circa 2025 fills that void.

Drawing on the collective experience of project management leaders from around the world, the book develops and explores scenarios for project management in the year 2025. The authors identify and evaluate the likely future of project management, exploring key issues that will affect everyone involved with project management, from the theorist to the practitioner.

The 29 chapters introduce the state of project management in an industry or environment, then forecast the expected future technological, economic, social, political and competitive character of the profession.

Each chapter of Project Management Circa 2025 examines the future of project management in a specific industry or environment, grouped into five distinct parts:

• Part 1 –Projects from Geographical and Industry Applications
• Part 2 – Project Management Systems Applications
• Part 3 – Project Management Organizational Applications
• Part 4 – Project Management in Governmental Organizations
• Part 5 – Likely Growth of Project Management“

Da bin ich doch mal wirklich gespannt, ob die Publikation auch das hält, was sie verspricht. Die Facebook-Seite zu dem Projekt erscheint mir persönlich wieder ziemlich „amerikanisch“ zu sein. Schaut Euch mal die Videos an und macht Euch selbst ein Bild.

Auf der Facebook Seite kann man seine Thesen zur Zukunft des Projektmanagements abgeben. Ich werde in den nächsten Wochen mal beobachten, was die weltweite PM Community da so „einkippt“.

PS: Danke an Andrea Hammer für den Hinweis zur Facebook Gruppe.

Advertisements

Written by SH

26. Oktober 2009 um 23:32

Veröffentlicht in Projektmanagement, Sonstiges

Tagged with ,

6 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Diese Kurzbeschreibung des Buches Project Management Circa 2025 lässt keine grundlegenden Unterschiede zu der Art und Weise erkennen, wie man 2009 das PM betreibt. Seit Jahren erleben wir dramatische Umbrüche auf der Unternehmensebene. Wir verabschieden uns vom Organisationsmodell des industriellen Zeitalters, also dem großen, vertikal integrierten und auf klarer – koordinierter – Arbeitsteilung basierenden Unternehmen. Im Gegensatz zu diesem Unternehmensparadigma sehen wir in der Praxis zunehmend das so genannte Netzwerkunternehmen. Ein vielfältig vernetztes Unternehmen können wir mit unserem durch Wenn-Dann-Beziehungen und Ursache-Wirkungs-Relationen geprägten Denken nicht mehr durchdringen. Welche Antworten hat das Projektmanagement der Zukunft auf diese Herausforderungen?

    Eric Schreyer

    27. Oktober 2009 at 10:17

    • Guter Input!

      Welche Antworten? Ich denke, wir haben wesentlich mehr Fragen als Antworten.

      S. Hagen

      27. Oktober 2009 at 10:22

  2. Leider kenne ich den Inhalt auch nicht, aber der Post machte mich neugierig. Ich sah mir zwei Videos an und schreibe jetzt hier einmal meine Meinung, in der Hoffnung, dass noch viele weitere sich beteiligen.

    Vielleicht verstehe ich etwas falsch, aber ich dachte, dass die 5 Jahrespläne der Vergangenheit angehören. Meiner Meinung nach gehört schon eine gewisse Arroganz dazu, um voraussagen zu wollen, was die nächsten 5 Jahre oder gar die nächsten 15 Jahre passiert. Im Video wird sogar von 20 Jahre und mehr gesprochen.

    Wenn wir einmal 15 Jahre zurückblicken, dann hat sich wahnsinnig viel verändert. Umgekehrt kenne ich viele Bücher aus der Zeit, die über Modelle und ähnliches sprachen, die zwar sinnvoll sind, aber bis heute nicht breit eingesetzt sind. Vielleicht will das Buch eher darauf hinaus, was heute schon bekannt ist aber in 15 Jahren definitiv Standard sein wird.

    Die Videos scheinen recht allgemein gehalten zu sein und sprechen Fähigkeiten/Charakter eines Projekt Managers an, die ich allerdings heute schon bei sehr vielen Projektmanagern besonders in global aufgestellten Konzernen erwarten würde.

    Eric’s Kommentar finde ich auch sehr gut, wobei ich dies nicht speziell für Projekt Management sehe. Allerdings würden mich natürlich Antworten dazu auch brennend interessieren!

    Nicolas Kübler

    28. Oktober 2009 at 01:58

    • Hallo Nicolas,

      unabhängig von dem tatsächlichen Inhalt der besprochenen Veröffentlichung ist es sicher fruchtbar, sich mit der Frage zu befassen, welche Werkzeuge und welches Denken wir spätestens im Jahre 2025 brauchen werden.

      Im Grunde geht es doch um eine Beherrschung der ständig zunehmenden Komplexität. In diesem Zusammenhang ist das Beispiel der Finanzmarkt-Krise äußerst lehrreich. Die Prozesse, die zur weltweiten Krise geführt haben, entziehen sich unserer Analyse. Niemand weiss genau, wie eine derartig dramatische Situation künftig vermieden werden kann. Die uns zur Verfügung stehenden Instrumente laufen in ihrer Funktionalität der Komplexität der Finanzmärkte weit hinterher.

      Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns das selbe auf der Mikroebene der Unternehmen passiert. Moderne Unternehmen sind nicht mehr regional begrenzt und vertikal integriert, sondern weltweit und horizontal. Zum Beispiel bei der Analyse derart vernetzter Produktionsprozesse stößt man auch im PM schnell an seine Grenzen, wenn es darum geht, die Anzahl eingehaltener Liefertermine zu erhöhen.

      Antworten in Form von Patentrezepten gibt es m.E. nicht. In meinem Blog habe ich damit begonnen, unter dem Label „systemische Unternehmensbewertung“ einiges zum Thema Systemtheorie zu sammeln. MÖglicherweise hilft uns systemisches (strukturales) Denken weiter.

      Eric Schreyer

      28. Oktober 2009 at 11:06

      • Hallo Eric,

        natürlich ist es allgemein fruchtbar, allerdings ist Projekt Management ein derartig dynamisches Thema (im Moment), dass ich denke, dass die Erkenntnisse frühstmöglichst angewandt werden sollten.

        Wenn wir einmal 15 Jahre zurückgingen, dann kannte damals noch so gut wie niemand etwas wie z.B. Agilität. Sehr populär wurde das erst um die Jahrtausendwende. Was macht uns jetzt so sicher, dass wir wissen, was in 15 Jahren im Projekt Management aktuell sein wird.

        Wie bisher wird es wahrscheinlich Dinge geben, die schon lange bekannt sind und immer noch nicht vom Großteil genutzt werden. Aber durch unsere sich immer schneller veränderte Welt werden vielleicht euch hier erst wenige Jahre zuvor ganze neue Konzepte erscheinen.

        Beim Begriff Komplexität stimme ich dir zu, hier bin ich mir ziemlich sicher, dass dieser die nächsten 15 Jahre (und länger) Thema bleiben wird.

        Danke für den Hinweis auf deine Blog Posts zu Systemtheorie, werde ich mir am Wochenende einmal ansehen.

        Nicolas Kübler

        29. Oktober 2009 at 01:54

  3. Ich glaube, die Empfehlungen von Peter Morris (http://books.google.de/books?id=AkhqNzThyLkC&dq) und Fred Brooks (http://www.amazon.de/Mythical-Man-Month-Software-Engineering/dp/0201835959/) werden auch in Zukunft Gültigkeit haben.

    The Management of projects
    von Peter W. G. Morris

    page viii (PREFACE): I was analysing the public record of projects‘ out-turn costs and schedules against their budgeted, or baseline, estimates. I had data on 1449 projects – all that I could then find in in the public record: of thes, incredibly, only 12 had out-turn costs below or on budget! (later I repeated the exercise with over 3000 projects, with similar results.) Not only did this seem to be a substantial indictment of the projects‘ management but, more significantly, the reasons given for these overruns were factors that hardly ever appeared in textbooks on project management – factors such as poor estimating; increase order quantities; poor technology management; design faults; contracting and legal difficulties; governmental, labours or social issues; and geophysical problems! The data clearly showed that in order for project management to fulfil its stated objective of accomplishing projects ‚on time, in budget, to technical specification‘, a whole class of generally strategic factors such as these needed to be addressed in addition to the intra-project, organizational issues and tools and techniques normally covered in the writing.

    The discipline, I felt, was mis-focused. Surely it should really be the ‚management of projects‘ rather than ‚project management‘: i. e. the management ot the process of establishing the project’s objectives and its definition; of assessing it so that it is set up with the maximum chance of being successful technically, commercially, socially etc. for all the parties (’stakeholders‘) it affects; and of accomplishing it efficiently and effectively.

    At its most basic, project management is a deceptively simple discipline. It is the process of integrating everything that needs to be done (typically utilizing a number of special project management tools and techniques) as the project evolves through its life cycle (from concept definition through implementation to handover) in order to ensure that its objectives are achieved. The broader discipline of the management of projects is evidently more ambitious, involving the setting of appropriate objectives and subtle definitions of success, and requiring management of some sophistication in dealing with a broad range of specialized and strategic matters, ranging from finance, environment and technology to procurement and people management.

    Suggestions from „No silver bullet“
    aus: Frederick P. Brooks, Jr.: The mythical man-month

    S. 180
    * exploiting the mass market to avoid construting what can be bought
    * Using rapid prototyping as part of a planned
    * iteration in establishing software requirements
    * Growing software organically, adding more and more function to systems as they are run, used, and tested
    * Identifying and developing the great conceptual designers of the rising generation

    Jan Fischbach

    28. Oktober 2009 at 09:59


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: