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Traditionelles und agiles Projektmanagement: Der Mix macht’s!

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Bereits vor einigen Wochen habe ich das Zitat des Bregenzerwälder Mundartdichters Gerhard Wölfle (1848-1904) hier verwendet: „Meor ehrod das Ault und grüozod das Nü …“ Ins Hochdeutsche übersetzt heißt das: „Wir ehren das Alte und begrüßen das Neue„.

Dieser Ausspruch lässt sich auch auf das (Projekt)Management übertragen. Nämlich:

tradition_agilitat_pm

1) Vermeintlich traditionelle Planungsmethoden und PM-Prinzipien sind im Projektgeschäft nach wie vor von Bedeutung. Denn mit einem klaren Projektzieleplan, Projektstrukturplan, Balkenplan, Meilensteinplan, Projektkostenplan etc. etc. bringen Sie STRUKTUR in Ihre Projekte.

2) Auf der anderen Seite nimmt aber auch die Relevanz dynamischer und agiler Planungs- und Steuerungsmethoden zu, die primär auf FLEXIBILITÄT und schwer planbare Situationen ausgerichtet sind. Zudem sind iterative Routinen in diesen PM-Ansätzen ein zentrales Element. Diese wiederum spiegeln zu einem großen Anteil den kontinuierlichen Lernprozess wider, der in den meisten Projekten notwendig ist.

3) Erfolgreiche (Projekt)Manager/innen schaffen es, die beiden PM-Paradigmen und Ansätze SINNVOLL zu INTEGRIEREN. Denn Projekte brauchen Struktur genauso wie sie ein dynamisches und flexibles Agieren und Reagieren benötigen.

Diese Grafik werdet Ihr übrigens in keinem Lehrbuch finden. Sie reflektiert vielmehr mein Verständnis eines modernen und „lernenden“ Projektmanagements. Respekt vor dem Bewährten und der Erfahrung vermeintlich „alter Hasen“. Offenheit für Neues und dem vermeintlich „jugendlichen Leichtsinn“.

FROHE OSTERN! :-)

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Written by SH

10. April 2009 um 08:25

Veröffentlicht in Management, Methodik, Projektmanagement

4 Antworten

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  1. Übrigens: Diese Grafik ist in diversen Coaching-Terminen mit Studierenden der FH Vorarlberg entstanden. Ich habe während dieser Termine versucht, ihnen mein Verständnis für modernes und praxisorientiertes PM näher zu bringen. Entstanden ist diese Unterteilung in traditionelles und agiles PM. Nach etlichen Wiederholungen (denn ich betreue dort recht viele Teams) bin ich mir sicher, dass das zugegebenermaßen sehr triviale Modell eine hohe praktische Relevanz hat.

    Es hat sich wieder mal gezeigt: Beim lehren lernt der lehrende am meisten :-))

    SH

    10. April 2009 at 13:19

  2. Ich freue mich, dass ich nicht der einzigste bin, der die Integration befürwortet. Ich halte die Integration sogar für notwendig – mir ist in meiner langen Praxis noch kein Projekt begegnet, dessen Ziele zu Beginn tatsächlich so klar waren, dass es mit einer einmaligen Planung fertig geplant wäre. Iteration ist angesichts der unsicheren Komponente jedes Projektes unverzichtbar. Für mich ist ein Projekt immer ein wenig wie eine Seereise über unbekanntes Gewässer. Es mag eine grobe Seekarte geben, die allerdings im Laufe der Reise verbessert werden muss.

    Eberhard Huber

    12. April 2009 at 07:31

  3. in Ihren Blog sind mir sofort die tollen Abbildungen aufgefallen. Also ein Lob an die Studierenden. Ich persönlich kann Ihren Blog mehr wissen entnehmen, als in Büchern zu finden ist. sehr praxisorientiere und moderne Themen.

    Chris

    14. April 2009 at 19:02

  4. „Diese Grafik werdet Ihr übrigens in keinem Lehrbuch finden.“

    sehr gute Grafik, genau diese Darstellung hat mir in einigen Diskussionen gefehlt. Ist doch immer wieder verblüffend wie so ein Bild Seiten an Text abkürzen kann.

    Lapidarium42

    15. April 2009 at 16:38


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