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Indikatoren für den Projekterfolg (KPI’s)

with 4 comments

Projektziele sollen möglichst messbar sein – klar. Dadurch soll es auch möglich sein, die Kritierien für den „Projekterfolg“ zu spezifizieren. Oder anders ausgedrückt, folgende Frage sollte möglichst für jedes Projekt klar beantwortbar sein: „Wann ist das Projekt erfolgreich?

In der Management-Terminologie wird für messbare Zielindikatoren häufig der Begriff „Key Performance Indicators“ (kurz KPI’s) verwendet. Ich verwende ihn gerne auch im Zusammenhang mit Projekten, da ich der Ansicht bin, dass wir auch im Projektgeschäft wesentlich klarer, messbarer und ergebnisorientierter denken und handeln sollten.

Was aber sind mögliche KPI’s für Projekte?

Generell ist ein Projekt erfolgreich, wenn es „on scope, on bugdet, on time“ realisiert wird. Äquivalent zum „Magischen Dreieck der Projektziele“ (auch triple constraint) heißt das, dass alle 3 wesentlichen Zielbereiche eingehalten wurden. Dadurch ist idR auch gewährleistet, dass der Kunde und/oder der Auftraggeber zufrieden ist (= on quality).

Klar ist aber natürlich eines: Der Projekterfolg kann nach Ablauf eines Projekts erst dann beurteilt werden, wenn die Zielgrößen auch vorher entsprechend klar definiert wurden.

In der folgenden MindMap (PDF) habe ich versucht, einige Beispiele für KPI’s zu definieren. Die genannten Punkte sind als Anregungen und Gedankenstützen für die Praxis gedacht. Ich hoffe, Ihr könnt damit was anfangen…

kpi_projekte_mindmap

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Written by SH

6. April 2009 um 16:22

Veröffentlicht in Methodik, MindMapping, Projektmanagement

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4 Antworten

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  1. Hallo Stefan,

    in dem Punkt hast du natürlich recht, das PM sollte ergebnisorientierter arbeiten und sich mehr meßbare Ziele vorgeben, anstatt nur „bis das Geld alle ist“.
    Die Meisten Projekte kommen aber gar nicht so weit, dass man KPIs sinnvoll einsetzen kann.

    Ein Projektleiter meinte auch mal: „Wozu soll ich messen, ich weiß doch wo mein Projekt steht?!“
    Was soll man da noch sagen …

    Robert Bullinger

    6. April 2009 at 19:58

  2. Kundenzufriedenheit wuerde ich explizit als fuenftes Element auf der ersten Ebene einfuegen. Damit bist Du dann zufaellig auch bei meinem Pentagon angelangt (http://www.projekt-management-beratung.com/index.php?m=philosophie&s=phi_pentagon).

    Das PMI hat in der vierten Ausgabe des PMBOK Guide folgende Kriterien publiziert:
    1. Scope
    2. Zeit
    3. Qualität
    4. Budget
    5. Ressourcen
    6. Risiken

    Siehe dazu auch mein Posting http://pjmb.wordpress.com/2009/01/05/inside-out-was-ist-neu-im-1-kapitel-einleitung-des-pmbok-4th-edition/

    Andreas Heilwagen

    10. April 2009 at 12:59

  3. Hallo Andreas,

    danke für den tollen Hinweis.

    Ich kannte Dein Pentagon ehrlich gesagt noch nicht – gefällt mir aber sehr gut. Sehr schlüssig.

    In meiner Logik war die Kundenzufriedenheit bislang implizit in der Qualität drinnen. Denn für mich bestimmt einzig und allein der Kunde die Qualität. Sprich wenn er/sie zufrieden ist, dann ist auch die Qualität gegeben.

    Egal, wie man die Sache dreht und wendet: Wir sind in diesem Thema sicherlich 1:1 auf einer (gedanklichen) Ebene.

    Frohe Ostern nach Berlin!

    Stefan

    SH

    10. April 2009 at 13:15

  4. […] Stefan hat sich den Indikatoren für den Projekterfolg (KPI’s) angenommen. Auch wenn ich mich mit meinem Pentagon schon weiter vorne sehe, fragt sich wo die […]


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