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Social Media – Hype oder Chance?

with 4 comments

Einige meiner Kollegen sind in Bezug auf Social Media extrem kritisch. Zeitverschwendung, Blödsinn, Kinderkram sind durchaus Begriffe, die in diesem Zusammenhang fallen.

Ich finde, die Auseinandersetzung mit neuen Technologien und Tools im Internet sollte wesentlich differenzierter ausfallen. Klar haben gewissen Tools oder Social Media Plattformen ein gewisses „Zeitverschwendungspotenzial“. Gleichzeitig bieten sie aber auch ein riesiges CHANCENPOTENZIAL. Darauf sollten wir uns konzentrieren.

Wie große dieses Chancenpotenzial sein kann, zeigt diese tolle Präsentation (übrigens heute „Presentation of the day“ bei Slideshare) – sorry, Obama kommt in diesem Zusammenhang natürlich auch wieder mal vor:

Was Social Media und Web 2.0 Tools insbesondere auch im Projektmanagement bringen können, habe ich kürzlich HIER ausgeführt (bzw. auf eine entsprechende weitere Präsentation verwiesen).

Nachtrag vom 22.3.2009: In der aktuellen Wochenendausgabe der Österreichischen Wirtschaftszeitung DerStandard ist ein Interview des Agentur-Geschäftsführers, Thomas Gensemer, enthalten, der Obamas Internet-Wahlkampf wesentlich mitkonzipiert hat. Die Obama-Story ist sicher nur bedingt mit der wirtschaftlichen Nutzung des Internets (Enterprise 2.0) vergleichbar, jedoch sehe ich persönlich doch diverse Parallelen.

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Written by SH

20. März 2009 um 08:55

Veröffentlicht in Management, Präsentation, Projektmanagement

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4 Antworten

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  1. Ok, das zum Thema ObamaMania (50% der Preso) und wie man mit Social Media Geld macht. Interessant finde ich die These, dass das ganze Web „social“ wird und man nicht mehr auf einzelne Social Media-Seiten gehen muss. Als „Teilzweifler“ finde ich das sehr marktschreierisch und denke, man sollte in jedem Fall den Wert, den man schafft, im Auge behalten. razorfish ist mir da zu plakativ.

    Andreas Heilwagen

    20. März 2009 at 12:48

  2. […] Originalartikel anzeigen […]

  3. @Andreas: Im Grunde stimme ich Dir voll zu, nämlich dass man Aufwand und Ertrag nicht aus den Augen verlieren sollte und dass man in der Sache konstruktiv-kritisch bleiben sollte.

    Im Kern bin ich aber davon überzeugt, dass das Internet und die damit verbundenen Trends (Web 2.0, neue Medien, Social Media oder wie auch immer man dazu sagen möchte) unser Leben und somit auch die Wirtschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stärker prägen wird, als sich das viele von uns derzeit vorstellen.

    Trotzdem wird Technologie – um mal diesen Überbegriff ins Rennen zu werfen – zwischenmenschliche Kontakte niemals ersetzen. Aber ich denke sehr wohl, dass sich in einer sinnvollen Kombination / Symbiose zwischen Mensch und Technologie in der Zukunft große Chancen ergeben werden.

    SH

    22. März 2009 at 19:51

  4. hallo Stefan,

    da gebe ich Dir recht!
    vor kurzem habe ich Jimmy Wales – gründer von wikipedia.org – in wien getroffen und er hat es wunderbar formuliert:
    „In the end, there are always people on the other end oft the line“ (…details auf meinem blog)

    => die frage wird sein: wieviele „lines“ man offen hat und mit welchen menschen man fähig ist in verbindung zu treten und da hat Obama sicher eine meisterleistung vollzogen.

    sunshine!
    Jan A. Poczynek

    Jan A. Poczynek

    23. März 2009 at 02:10


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