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14 Misserfolgsfaktoren im Projektmanagement

with 7 comments

Projekte erfolgreich zu managen ist eigentlich gar nicht sooo schwer. Sie müssen lediglich einige Grundregeln beachten bzw. Kardinalfehler vermeiden.

Alexander Galdy hat kürzlich im ManagerMagazin „14 Fehler beim Projektmanagement“ aufgezählt und beschrieben. Diese sind:

  1. Falsches Personal
  2. Keine erfahrenen Projektmanager
  3. Keine Methode
  4. Zu viele Prozesse
  5. Änderungen beim Projektumfang werden nicht berücksichtigt
  6. Keine Ahnung vom Status Quo
  7. Probleme ignorieren
  8. Umfang nicht klar definieren
  9. Zusammenhänge zwischen Projekten nicht sehen
  10. Murphy’s Law vergessen
  11. Kein Change Management
  12. Unvollständige Ablaufpläne
  13. Unrealistische Deadlines
  14. Fachchinesisch

Die Punkte kommen mir durchaus bekannt vor. Ihnen auch?

Hier können Sie den gesamten Artikel lesen:

14_fehler

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Written by SH

19. November 2008 um 23:55

Veröffentlicht in Projektmanagement

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7 Antworten

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  1. Sehr Interessanter Beitrag!

    Ich habe den Artikel gelesen und kann den meisten Punkten zustimmen.

    Auch wenn solche Aussagen:
    _____________________________

    „Wenn ein Projektmanager die Finanzabteilung nicht dazu anhält, das Budget von Woche zu Woche zu planen und die Kunden über Veränderungen zu informieren, kann er sehr schnell Ärger bekommen“, sagt Matthew Strazza von dem Softwareunternehmen CA. Gute Projektleiter brauchen seiner Meinung nach aber auch eine Ahnung in technischen Dingen, egal um welche Technologie es sich gerade handelt.

    _____________________________

    zu relativieren sind.

    Aber mal in die Runde gefragt:
    Gibt es hier Projektmanager die wöchentlich bei der Buchhaltung vorsprechen und ALLE Technologien kennen?

    Bernd

    20. November 2008 at 19:06

  2. @Bernd: Ich denke, man kann die Aussagen auch etwas relativieren, und dann machen sie wieder Sinn.

    Kostencontrolling ist sicher sehr wichtig, gerade bei komplexen Kundenprojekten. Ob’s grad jede Woche sein muss, darüber lässt sich streiten.

    Ich habe mal den Spruch gelesen: „You can only manage what you understand“ (oder so ähnlich). Ich denke, den zweiten Punkt (Technologie) kann man auch so verstehen.

    LG, Stefan

    SH

    20. November 2008 at 19:41

  3. :) Danke für Dein Feedback Stefan!

    Bei der Technologie kann ich Dir nur Zustimmen!

    Ich denke mal, dass es daher auch Sinn macht, wenn die Programmierer in Abstimmung mit der IT (wenn möglich) die Pflichtenhefte schreiben und nicht die PMs ;o)

    Was die „SW-Projekt Din Norm“ dazu sagt, würde mich brennend interessieren. Ich werde in den nächsten Tage mal Deine Links zu den Normen checken.

    (Meine Info bisher ist, dass in SW-Projekten keine solchen Normen gibt -> Quelle ist eine Uni in Kaiserslautern)

    LG, Bernd

    Bernd

    20. November 2008 at 20:44

  4. Der Artikel mit den 14 Punkten taucht gerade an mehreren Stellen auf ;-) Die 14 Punkte sind alle wohl bekannt und lösen den „ja, kenne ich auch“ Effekt aus. Einige der Punkte lassen sich jedoch unter dem Begriff „Information und Kommunikation“ gut zusammenfassen. Ein m.E. sehr wichtiger Faktor – das Vertrauen im Team – fehlt jedoch.

    Ich habe bei mir etwas ausführlicher dazu geschrieben und eine Studie verlinkt, die wir vor einiger Zeit zu dem Thema durchgeführt hatten. Diese Studie (150 Projekte) zeigte, dass der Faktor „Vertrauen“ für den Projekterfolg sehr wichtig ist. Die Nachfolgestudie (190 Projekte), die voraussichtlich in den nächsten Tagen veröffentlicht wird, bestätigt die damalige Vermutung.

    http://projekte.pentaeder.de/projekte/2008/11/21/woran-projekte-scheitern/

    Eberhard Huber

    21. November 2008 at 07:53

  5. @Dr. Huber: Vielen Dank für den Hinweis. Sehr interessante Studie. Werde sie über das Wochenende „studieren“ :-)

    SH

    21. November 2008 at 09:38

  6. Wenn an den entscheidenden Positionen im Projekt Personen sind die miteinander reden können und auch wollen dann können alle Fehler die in Pflichtenheften, Prozessen, mangelndem Know-how etc. liegen ausgeglichen werden weil es wen geben wird der etwas besser weiss und der helfen kann. Wenn allerdings in den relevanten Umwelten Leute sitzen die zwar nach dem Prozess alles richtig machen aber nicht miteinander kommunizieren oder erst dann 2 zeiler schreiben wenn von „oben“ eskaliert wird dann hilft meist auch nicht wenn alles andere 1A gemacht wurde. Leider treten solche Situationen am öftesten mit den „richtigen Personal“ also mit den sehr guten Fachspezialisten auf die auch nicht austauschbar sind. Da denkt man sich manchmal das eine Ausbildung als Kindergärtner/In für PMs zwingens vorgeschrieben sein sollte ;-)

    tom

    21. November 2008 at 10:16

  7. […] Via: Projektmanagement-Blog […]


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