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Interview mit Cornelius Fichtner (The PM Podcast™)

with one comment

pmpodcast.jpg

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen, von Cornelius Fichtner interviewt zu werden. Cornelius (übrigens ein gebürtiger Schweizer) betreibt den weltweit meistgehörten und bekanntesten Podcast zum Thema Projektmanagement – „The PM Podcast™“. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Cornelius in den USA.

Das Thema des Gesprächs war unser Organisationsmodell „IPPM Organisation“. HIER geht’s zum Interview. Natürlich können Sie sich das Interview aber auch via iTunes auf Ihren iPod (bzw. MP3 Player) laden.

Worum geht’s bei IPPM? Es ist weitgehend unbestritten, dass die traditionellen, meist funktional-hierarchischen Organisationsformen in der heutigen Zeit (in ihrer reinen Form) nur noch bedingt zu gebrauchen sind. Zu starr, zu unflexibel, zu viele Schnittstellen, eingefahrenes Abteilungsdenken. Der Trend zur prozess- und projektorientierten Organisationsgestaltung ist unübersehbar. Trotzdem sind radikale Ansätze zur Einführung der „horizontalen Perspektive“ à la Business Reengineering häufig gescheitert.

Fazit: Moderne Organisationen beinhalten sowohl die vertikale als auch die horizontale Perspektive. In den vertikal ausgerichteten Organisationseinheiten (Abteilungen, Think Tanks …) wird Experten- und Spezialwissen gebündelt. In den horizontalen Einheiten (Prozesse, Projekte) wird Wertschöpfung erbracht – für interne und/oder externe Kunden. Funktionale Manager, Prozess- und Projektmanager stehen auf derselben hierarchischen Stufe. Zwangsläufig auftretende Zielkonflikte werden durch eine ausgeprägtes Kultur des „Widerspruchsmanagements“ gelöst – durch Kooperation oder wenn nötig auch durch Konflikt.

Ich weiß, das ist nicht ganz leicht zu verdauende Kost. Man muss sich schon intensiv und am besten anhand eines konkreten Praxisbeispiels mit diesem „Gedankenmodell“ beschäftigen.

Noch ein kurzer Hinweis zum Interview. Ich hab’s mir eben gerade zum ersten Mal angehört. Was ich beim Interview selbst schon geahnt habe, hat sich nun bestätigt. In englischer Sprache ist’s mir doch etwas schwerer gefallen, das IPPM Modell wirklich schlüssig zu argumentieren (was mir auf Deutsch natürlich wesentlich leichter fällt :-) ). Ich hoffe, dass Sie trotzdem einige für Sie anregende Gedankengänge in dem Interview finden.

Folienpräsentation zum Interview: IPPM Organization (2,3 MB)

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Written by SH

24. Februar 2008 um 21:45

Eine Antwort

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  1. unimatrix27

    16. April 2008 at 12:15


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