Archiv für die Kategorie ‘MindMapping’
XMind – sensationell gut und kostenlos!
Stephan List vom Toolblog hat mich dankenswerterweise auf XMind aufmerksam gemacht. Unglaublich, dass mir dieses Tool bislang durch die Lappen gegangen ist (existiert offensichtlich seit 2007).
Aber Schritt für Schritt. Ich habe XMind vor ca. einer halben Stunde installiert und ich bin absolut BEGEISTERT! XMind ist von der Funktionalität her wohl fast so gut wie professionelle Tools – und es ist KOSTENLOS (für PC, Mac und Linux). Zudem kann man ganz einfach Maps, die man lokal erstellt, ins Netz hochladen und teilen. Genial.
Hier einige Testberichte und Blogbeiträge, die Ihr Euch als zusätzliche Info durchlesen solltet:
Und hier noch ein Video, das Euch einige erste Eindrücke gibt.
Aber am besten installiert Ihr XMind einfach gaaaanz schnell. Dann könnt Ihr Euch selbst ein Bild machen.
PS: In der Mac-Version könnt Ihr Unterknoten mit der Tabulator-Taste einfügen (nicht wie angegeben mit “Einf”, denn eine Einfügen-Taste gibt’s ja beim Mac bekanntlich nicht).
MindMapping – bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit
Seit vielen Jahren bin ich ein überzeugter “Mind-Mapper”. Ich nütze die MindMapping-Methode praktisch täglich:
- Selbstmanagement: To-Do Listen, Ideensammlung, konzeptive Überlegungen, Lernhilfen…
- Projektmanagement: Ideensammlung, 7-W-Fragen, Aufgaben- und Terminplanung…
- Sitzungsmanagement: Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung (Protokollierung) von Besprechungen…
- Komplexitätsmanagement: Informationen und Daten sammeln – Zusammenhänge verstehen – Dinge vereinfachen – Handeln
Ich persönlich haben den Marktführer Mindmanager von Mindjet in Verwendung. Aber auch die kostenlose Open Source Variante FreeMind ist für den Einstieg ganz OK. Im Bereich Online Mindmapping empfehle ich Mindmeister – sehr innovativ und cool (wurde ja auch von Ösis entwickelt).
An alle Projektmanager/innen, die Mindmapping noch nicht einsetzen: Fangt damit an! :-)
PS: Für unterwegs empfehle ich übrigens bunte Stifte und weiße Blätter zum Mind-Mappen…
Indikatoren für den Projekterfolg (KPI’s)
Projektziele sollen möglichst messbar sein – klar. Dadurch soll es auch möglich sein, die Kritierien für den “Projekterfolg” zu spezifizieren. Oder anders ausgedrückt, folgende Frage sollte möglichst für jedes Projekt klar beantwortbar sein: “Wann ist das Projekt erfolgreich?“
In der Management-Terminologie wird für messbare Zielindikatoren häufig der Begriff “Key Performance Indicators” (kurz KPI’s) verwendet. Ich verwende ihn gerne auch im Zusammenhang mit Projekten, da ich der Ansicht bin, dass wir auch im Projektgeschäft wesentlich klarer, messbarer und ergebnisorientierter denken und handeln sollten.
Was aber sind mögliche KPI’s für Projekte?
Generell ist ein Projekt erfolgreich, wenn es “on scope, on bugdet, on time” realisiert wird. Äquivalent zum “Magischen Dreieck der Projektziele” (auch triple constraint) heißt das, dass alle 3 wesentlichen Zielbereiche eingehalten wurden. Dadurch ist idR auch gewährleistet, dass der Kunde und/oder der Auftraggeber zufrieden ist (= on quality).

Klar ist aber natürlich eines: Der Projekterfolg kann nach Ablauf eines Projekts erst dann beurteilt werden, wenn die Zielgrößen auch vorher entsprechend klar definiert wurden.
In der folgenden MindMap (PDF) habe ich versucht, einige Beispiele für KPI’s zu definieren. Die genannten Punkte sind als Anregungen und Gedankenstützen für die Praxis gedacht. Ich hoffe, Ihr könnt damit was anfangen…
Web 2.0 Tools im Projektmanagement
Software löst keine Probleme – Menschen lösen Probleme.
Trotzdem bieten Softwaretools natürlich die Chance, die Planung, Steuerung, Kommunikation, Koordination oder Dokumentation im Projekt zu erleichtern und zu verbessern.
Ich bin in diesem Zusammenhang ein Fan (kostenloser) Web 2.0 Tools. Blogs, Messaging oder diverse andere Tools können wirklich hilfreiche Werkzeuge darstellen. Voraussetzung: Die Beteiligten müssen sich auf diese Werkzeuge einlassen und sie mit Neugierde nützen.
In dieser Präsentation finden Sie hierzu einige gute Tipps und Links zu (kostenlosen) Web 2.0 Tools, die insbesondere im Projektgeschäft sehr hilfreich sein können: Den Rest des Beitrags lesen »
Simplify your Projects. Ein Manifest.
Heutzutage stolpert man fast tagtäglich über ein neues Manifest. Die agilen Projektmanager haben ihr Manifest, Förster&Kreuz haben eins, sogar mite hat eins. Und nun kommt meins. (Reimt sich sogar, wow.)
Mein Manifest für modernes, einfaches und wirkungsvolles Projektmanagement. Das Simplify your Projects (SYP) Manifest.

Simplify your Projects. Ein Manifest. (PDF)
Das Manifest befindet sich in einem laufenden Entwicklungsprozess. Das, was Sie hier sehen (und als PDF herunter laden können), ist ein erster Rohentwurf. Nun aber zu den einzelnen Prinzipien des SYP Manifests.
1) Denke nach, dann HANDLE! Pläne lösen keine Probleme. Menschen lösen Probleme, indem sie Aufgaben erledigen. Wir brauchen mehr “Action” in unseren Projekten. Mehr Unternehmer/innen, weniger Unterlasser/innen. Und wir brauchen Projektmanager/innen, die auch mal selbst mit anpacken und sich nicht hinter Plänen verstecken. Starres, altmodisches, verstaubtes, technokratisches, “verplantes” Projektmanagement geht mich an! Weniger planen, quatschen, kritisieren – mehr tun.
2) Reagiere schnell auf Veränderungen, LERNE! Komplexe Projekte sind nur schwer planbar. Projekte sind ein kontinuierlicher Lernprozess (Plan – Do – Check – Act – Plan – Do …). Es geht aus Sicht des Projektmanagers vor allem darum, kontinuierlich und schnell Unsicherheiten und Risiken zu reduzieren. Und vor allem auch, auf Veränderungen schnell, gezielt und effektiv zu reagieren.
3) KOMMUNIZIERE kontinuierlich und aktiv! Projektmanager/innen müssen in regelmäßigem Kontakt mit ihrem Team sein. Persönliche Gespräche, effiziente und effektive Meetings, Telefonate, Skype, e-Mails etc. – auf den richtigen Mix kommt es an. Routinen können helfen, die Kommunikation und somit das Projekt kontinuierlich zu “pushen” und voran zu treiben. Wer kommuniziert, führt.
4) Eliminiere demotivierende Faktoren, schaffe professionelle RAHMENBEDINGUNGEN! Schlechtes Management und schlechte Führung demotivieren. Menschen müssen in der Regel nicht für ein Projekt motiviert werden. Sie müssen nur die demotivierenden Faktoren (und demotivierendes Führungsverhalten) eliminieren. Dann flutscht’s von ganz alleine.
5) Lass Spannungen und Widersprüche zu, sorge für EMOTIONEN! Wir sind emotionale Wesen. Spitzenleistungen entstehen nur und ausschließlich mit Emotionen. Emotionen prägen unser Leben, Leben wiederum besteht aus Spannungen und Widersprüchen. Diese Spannungen und Widersprüche sind in Projekten unvermeidlich – mehr noch, sie sind das Salz in der Suppe. Bleiben Sie stets positiv, freundlich, ehrlich und offen. Versprühen Sie positive Energie. Glauben Sie an das positive im Menschen, seien Sie durchaus auch mal naiv. Feiern Sie Erfolge – gemeinsam natürlich!
Auf diesen Prinzipien und Grundhaltungen baut mein (Projekt)Management-Verständnis auf.
…to be continued…
10 Gründe, warum Sie MindMapping anwenden sollten
Ich würde mich als MindMapping-Poweruser bezeichnen. Die Methode ist bei mir praktisch tagtäglich im Einsatz, sowohl mittels Software (Business Mapping) als auch mit Papier und Bleistift.
Auf dem Mindmappingsoftwareblog.com habe ich einen interessanten Artikel gefunden, der 10 Gründe, die FÜR den Einsatz von MindMapping sprechen, zusammen fasst:
- MindMapping ist unglaublich flexibel.
- MindMapping macht Sie produktiver.
- Mit MindMapping werden Sie ein besserer kreativer Problemlöser.
- Mit MindMapping decken Sie Informations- und Wissenslücken auf.
- MindMapping liefert Ihnen ein mächtiges Werkzeug, Ihre Gedankengänge zu reflektieren.
- MindMapping hilft Ihnen, schneller Klarheit über wichtige Themen zu erlangen.
- Mit MindMapping werden Ihre Entscheidungen besser.
- MindMapping hilft Ihnen, besser organisiert zu sein.
- Mit MindMapping sehen Sie den Wald UND die Bäume.
- Mit MindMapping identifizieren, priorisieren und kontrollieren Sie die entscheidenden Projektaufgaben.
Klingt super – IST ES AUCH!
Falls Sie MindMapping nicht schon verwenden, sollten Sie morgen damit beginnen :-)
(Pragmatische) PM Standards als Erfolgsfaktor
Ich bin davon überzeugt, dass ein PRAGMATISCHER Projektmanagement Standard die Wahrscheinlichkeit auf Projekterfolg signifikant erhöht. Denn ein abgestimmter und dokumentierter PM Standard ist die Grundlage für eine gemeinsame Sprache im Projektgeschäft. Und diese gemeinsame Sprache wiederum ist die Grundvoraussetzung für effiziente und effektive Zusammenarbeit über Abteilungs- und Organisationsgrenzen hinaus.
Heute früh habe ich ein kleines MindMap erstellt, in dem einige aus meiner Sicht relevante Punkte aufgezählt sind, die mit der Implementierung einheitlicher PM Standards zusammen hängen. Über Erfahrungswerte oder Feedback in den Kommentaren würde ich mich freuen.
Ergänzende Informationen:
MindMapping für das iPhone
MindMapping ist meines Erachtens eine der wertvollsten Methoden für das Projekt- und Selbstmanagement. Ich verwende sie praktisch täglich und möchte sie nicht mehr missen.
Mein Kollege und Web-IT-Experte Hanno hat mir folgenden Link geschickt:
Ich habe mir fest vorgenommen, mir in 2009 auch ein iPhone zu beschaffen. Bis dahin bin ich leider an meinen derzeitigen Mobilfunkanbieter gebunden (Stichwort: Knebelverträge). Sobald ich dann aber ein neues iPhone habe, werde ich dieses definitiv mit einer MindMapping Software ausstatten. Denn ich kann mir sehr wohl vorstellen, diverse Gedanken, Projekte, Themen etc. auch unterwegs so zu strukturieren.
Hat jemand Erfahrung mit MindMapping auf dem iPhone?
Auf TUAW finden Sie neben diesem Artikel auch viele weitere interessante News zu Apple und den diversen Produkten.
Was Sie unbedingt über Projektmanagement wissen sollten
Kennen Sie den Ausspruch: “Je mehr ich weiß, umso mehr weiß ich, dass ich nichts weiß.”? So oder so ähnlich geht es mir mit Projektmanagement.
Denn Projektmanagement beschäftigt mich seit etlichen Jahren beruflich und auch im Rahmen meiner Dissertation an der TU Berlin (die ich übrigens demnächst abschließen werde). Und je mehr praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen ich aufbaue, umso klarer wird mir, dass Projektmanagement tatsächlich ein sehr umfangreiches Thema ist (oder zumindest sein kann).
Umso wichtiger ist es mir aber auch, den pragmatischen Blick für das Projektmanagement nie aus den Augen zu verlieren. Ganz nach dem Motto: “Simplify your projects.”
Deshalb habe ich versucht, in einer kleinen MindMap einige zentrale Punkte zu skizzieren, die für mich zum absoluten PM Basiswissen gehören. Abseits komplizierter Theorien und Systematiken. Die wirklichen Basics, die ein/e Projektmanager/in im Schlaf beherrschen sollte. Und vor allem auch: Die Basics, die auch das Top- und Middle-Management in Unternehmen VERSTEHEN sollte!
PM Basiswissen (MindMap) (PDF)
MindMapping – Komplexität reduzieren, Transparenz schaffen
MindMapping ist eine Methode, die ich so ziemlich täglich einsetze. Wofür?
- zum Selbstmanagement – Was steht an?
- zur Sitzungsmoderation – Komplexe Themen im Team ausarbeiten
- zur Sitzungsdokumenation – Besprechungen lückenlos dokumentieren
- zum Komplexitätsmanagement – komplexe Probleme und Sachverhalte bis in die Tiefe abbilden, diskutieren und Lösungen finden
- zum Projektmanagement – Kontextanalysen, Anforderungsanalyse, Lasten-/Pflichtenhefte, Zielepläne, Projektstrukturpläne etc. etc.
Natürlich gibt es noch Dutzende weitere sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.
Experten unterscheiden häufig zwischen MindMapping (mit Farbstiften und Papier) und Business Mapping (mit einer Software). Ich persönlich bevorzuge Business Mapping, da’s einfach schneller geht, die Äste flexibel “verschiebbar” und erweiterbar sind und das MindMap sofort elektronisch gespeichert ist (und dadurch einfach weiter gegeben werden kann). Aber natürlich hat auch die “traditionelle” Variante mit Filzstiften und Papier seine Vorzüge – insbesondere in kreativen Prozessen. Aber schlussendlich ist es wie sehr häufig im Leben: Sie müssen die Technik einfach selbst ausprobieren und feststellen, welche Anwendung für Sie am besten passt.
(Bilderquelle: Creaffective.de)
Business Mapping / MindMapping Software:
- MindManager von Mindjet – der Marktführer, den ich schon jahrelang im Einsatz habe
- FreeMind – kostenlose Open-Source-Variante, ganz brauchbar
- NovaMind – insbesondere bei Mac-Usern beliebt
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Weitere Informationen:
- Informativer Wikipedia Beitrag: MindMapping
- Alles über MindMapping
- Entstehungsgeschichte
- MindMapping Blog von Mindjet












